Lehrforst Lahnhube

Das Revier ist in 45 Minuten mit dem Auto von Bruck aus zu erreichen und liegt am Südabfall des Trenchtling.

Dieser Gebirgsstock gehört zu den Nördlichen Kalkalpen, womit das Revier eine ideale Ergänzung zum Lehrforst Bruck darstellt.

Gesamtfläche: 280 ha
Seehöhe: 1000 m bis 1800 m

davon sind:
180 ha Wirtschaftswald
36 ha Schutzwald (Lawinengassen)
60 ha Ödflächen (Latschen und Felsen)
4 ha Landwirtschaftliche Flächen
 

Wirtschaftsziele:

Im Wirtschaftswald:

  • Absenkung der Umtriebszeit auf 110 Jahre durch Verkürzung der Kultursicherungszeiträume
  • Ausnutzung der Naturverjüngungskapazitäten
  • Förderung der Wertbaumart Lärche
  • Vermeidung bzw. Herabsetzung der wertmindernden Schäden (Rotfäule)
  • Schwerpunktbejagung auf Kulturflächen
  • Minimierung der Kahlschlagflächen


Im Schutzwald:

  • Erhaltung der Stabilität durch Pflegeeingriffe vor allem zugunsten der Baumart Lärche und natürlicher Rottenstrukturen
  • Förderung der natürlichen Verjüngung
  • Allgemeine Beschreibung
Wuchsgebiet: 3.1. "Östliche Zwischenalpen - Nordteil"
Höhenstufen: Mittelmontan (900 bis 1200 m) und hochmontan (1200 m bis 1400 m) mit der Leitgesellschaft Fichten-Tannenwald mit Lärche auf silikatischen und Fichten-Tannenwald mit Buche auf karbonatischen Standorten.
Tiefsubalpin (1400 bis 1700 m) mit Karbonat-Alpendost-Fichtenwald bzw. Hochstauden-Fichtenwald auf tiefgründig verwitternden, basenreichen Böden.

Mittlerer Jahresniederschlag

rd. 1500 mm
Baumartenverteilung: Nadelholz: Fichte 76%
Lärche 24%
Durchschnittlicher Vorrat 292 Vfm/ha
Laufend. Zuwachs: 6,2 Vfm/ha
Mittlere Geländeneigung: 51 %
Mittlere Bestockung: 0,86
Umtriebszeit: 120 Jahre
Aufschließung: 48 lfm/ha
Hiebssatz: 1300 Efm
Veröffentlicht am 20.07.2017