Allgemeines zu unserer Schule

Eine kurze Beschreibung unserer Ausbildung

Die HBLA Bruck ist eine 5-jährige berufsbildende höhere Schule mit Reife- und Diplomprüfung als Abschluss. Für Absolventinnen und Absolventen einer drei- oder vierjährigen land- und forstwirtschaftlichen Fachschule führt ein 3-jähriger Aufbaulehrgang zu einem gleichwertigen Schulabschluss.

Die HBLA wurde im Jahre 1899 gegründet. Mit Unterbrechungen während der Weltkriege dient sie bis zum heutigen Tag der forstlichen Ausbildung. Im Laufe der Geschichte veränderte sich die Dauer der Ausbildung von zwei auf fünf Jahre. Gleichzeitig wuchs die Schule aber stetig. Heute besuchen 402 Schüler und Schülerinnen die Schule die von 83 Mitarbeitern rund um die Uhr betreut werden. Nach einer langjährigen Beobachtung gehen 50 Prozent der Absolventinnen und Absolventen in den Försterberuf.

Die Schule vermittelt eine solide Allgemeinbildung und eine universelle Fachausbildung für Wald- und Naturraummanagement, Ökologie, Forsttechnik und Wirtschaft – verbunden mit praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten. Dadurch garantiert sie eine umfangreiche Ausbildung. Moderne Unterrichtsmethoden vermitteln Schlüsselqualifikationen, wie fächerübergreifendes und vernetztes Denken, Teamfähigkeit, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie die Fähigkeit zum selbstständigen Wissenserwerb. Die Kenntnis der Zusammenhänge der Ökosysteme - im Speziellen des Lebensraumes Wald - wird an der Schule intensiv vermittelt. Die Schüler/Schülerinnen erarbeiten sich dabei ein umfangreiches Grundlagenwissen über die Pflanzen- und Tierwelt, Geologie, Boden- und Klimakunde, Wildbiologie und Jagd. Mit Hilfe der Forsttechnik ist es möglich, den Wald kostengünstig und pfleglich so zu bewirtschaften, dass auch für die nächste Generation die vielfachen Funktionen des Waldes gewährleistet sind. Der Unterricht vermittelt betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, modernes Management, die umfangreichen rechtlichen Rahmenbedingungen und den praxisnahen Einsatz der EDV. Im schuleigenen Lehrforst wird das erworbene Wissen umgesetzt.

Im Zuge der Ausbildung muss jeder Schüler/Schülerin eine Diplomarbeit verfassen. Sie ist ein Teil der schriftlichen Reife- und Diplomprüfung. Die Aufgabenstellung hat einen land- und forstwirtschaftlichen oder einem diesem Berufsfeld nahe stehenden Charakter aufzuweisen und ist in Kooperation mit einem außerschulischen Partner und einem Betreuungslehrer durchzuführen. Die Diplomarbeit soll die Erlangung von Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Eigenkompetenz und fremdsprachlicher Kompetenz fördern. Sie soll zu wissenschaftlich strukturiertem Arbeiten heranführen und durch die Wechselwirkung mit externen Partnern die Berufschancen verbessern.

Unsere Absolventen verfügen über jene Kenntnisse und Fertigkeiten nach dem Stand der Wissenschaften und der Technik, um in gehobener Position in der Forstwirtschaft, im Naturraummanagement, in der Holzverarbeitung und Versorgung mit Bioenergie, in der Sicherung vor Naturgefahren sowie in anderen forstrelevanten Berufsfeldern tätig zu sein. Der Abschluss berechtigt zum Studium an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien. Die Absolventin/ der Absolvent soll die Anforderungen der Natur, der Wirtschaft und des wissenschaftlich-technischen Fortschritts im Sinne des Schutzes und der Verbesserung der Lebensgrundlagen, der Erhaltung einer gesunden Umwelt vereinen und aufeinander abstimmen können.

Das Führen des Umweltzeichens des Ministeriums attestiert der Schule, dass sie den hohen Umweltansprüchen gerecht wird.

 

Veröffentlicht am 17.11.2017